Handy ohne Vertrag als Sparmodell
Wer nicht jeden Monat durch hohe Handy-Vertragskosten genervt werden will, oder sein Handy nur selten benutzt (etwa nur im Auto bei Notfällen), für den sind Handys ohne Vertrag, sogenannte Prepaid-Handys, genau das Richtige. Grundsätzlich sollte man wissen, dass eigentlich jedes Handy im Prepaid-Modell erworben werden kann. Dies ist bei den meisten neueren Handy-Modellen aber meist nicht sinnvoll, da die Preise ausgesprochen hoch sind. Die meisten Handy-Anbieter stellen dagegen Prepaid-Komplett-Pakete zur Verfügung, die dann vergleichsweise günstig sind und bereits eine Handykarte von fünf bis 15 Euro beinhalten. Diese Pakte beginnen bereits ab fünf Euro (bei speziellen Oster- und Weihnachtsaktionen etwa). Diese sind dann ein absolutes Schnäppchen die dann auch Sinn machen. Zumal eine Sim-Karte alleine, schon mehr Geld kostet, als ein solches Paket.
Viele Eltern entscheiden sich für Prepaid Handys, um diese ihren Kindern zu geben. Kinder und Jugendliche geraten mit teuren Verträgen, die keine Kosten-Stopp-Funktion besitzen, oft schnell in die Schuldenfalle. Wer das verhindern will, fängt daher erst einmal mit einem Prepaid-Handy für seine Kinder an. Die Prepaid-Handys lassen sich dann vom Taschengeld der Kinder per Karte aufladen und sind auch nur solange funktionstüchtig, solange sich Geld auf der Karte befindet. Das Geld wird von der Karte über einen Code, der sich auf der Karte befindet und der im Handy eingegeben werden muss, auf das Handy übertragen. Die Karte selbst ist bei erfolgreicher Übertragung entwertet und kann weggeschmissen werden. Ist das Geld aufgebraucht, kann eben nicht mehr telefoniert oder SMS-geschrieben werden. Prepaid-Karten gibt es mittlerweile in jeder Tankstelle und in jedem Supermarkt. Das Gegenstück wäre der Handyvertrag. Einige einzelne Personen haben sogar einen zwei oder 3 Handyverträge.